Männer I: Tabellenschlusslicht zu Gast in Malsch

Nach zwei ganz schwachen Spielen und damit verbundene bittere Niederlagen gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg, ist der TV Bretten Handball in der Reblandhalle zu Gast – ein Gegner gegen den sich die Füchse mit einem Sieg wieder rehabilitieren wollen.

Bretten ist aus der Badenliga abgestiegen und nach dem Abstieg mit der SG Sulzfeld/Oberderdingen fusioniert. Übergangsweise tritt in dieser Saison die Erste Herrenmannschaft für den TV Bretten in der Verbandsliga an, die Zweite für die SG Sulzfeld/Oberderdingen in der Kreisliga 1 Bruchsal. In der Saison 18/19 wird es dann nur noch die SG Sulzfeld/1846 Bretten geben. Die Mannschaft des TV Bretten besteht nach dem Badenligaabstieg nur noch aus ganz jungen Spielern, für welche die Verbandsliga weitestgehend Neuland bedeutet. In 10 Spielen kassierte das Team 10 überwiegend deutliche Niederlagen und steht mit -2:22 Punkten (-2 Pkt aufgrund Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls) abgeschlagen am Tabellenende. Besonders treffsicher zeigt sich nur ihr bester Spieler Manuel Blum.

Die Füchse dürfen auf jeden Fall nicht den Fehler machen, den kommenden Gegner aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen. Denn in der derzeitigen Verfassung wird man es gegen jede Mannschaft in dieser Klasse schwer haben. Der Druck liegt auf der Seite von Malsch, denn ein Sieg wird absolute Pflicht sein. Kommt in die Halle und unterstützt das Team, um zwei überlebensnotwendige Punkte einzufahren.

Frauen I: Unentschieden im Spitzenspiel

In der Halbzeit lobte Trainer Wolfgang Schwab sowohl die Abwehr als auch den Angriff und Thomas Stegmaier fordert die Mannschaft auf den Kampfgeist beizubehalten und die nicht genutzten Chancen im Angriff auch noch auszunutzen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Mühlburger sich heran kämpfen und in der 34. Minute sogar ausgleichen (14:14). Doch die Mälscherinnen ließen sich nicht beirren, spielten weiterhin konzentriert und lagen gut sechs Minuten später wieder mit drei Toren vorne (19:16). Bis 15 Minuten vor Schluss konnten die Damen den Drei-Tore-Vorsprung halten, doch dann fanden die Mühlburgerinnen zurück ins Spiel und holten bis auf ein Tor auf (21:20). Mit der Chance, doch noch einen Punkt zu holen, ließen sich die Gäste aus Mühlburg nicht abschütteln und in der 57. Minuten fiel dann das Ausgleichstor zum 23:23. Durch einen 7-Meter gingen die Mühlburgerinnen dann sogar noch in Führung, doch der letzte 7-Meter Wurf auf Mälscher Seite, durch Celine Ungerer, brachte dann doch noch das Unentschieden und den einen Punkt für die Damenmannschaft.

Das letzte Spiel für dieses Jahr bestreiten die Damen auswärts am 9.12.17 gegen den TSV Rintheim und würde sich natürlich auch dort auf lautstarke Unterstützung freuen!

Es spielten: Alisa Zöllner, Lara Göbel und Sabine Schmitz im Tor; Verena Schmitt, Eva Kernberger (1), Janina Bujnoch (1), Maike Kilian (2), Lena Rothermel (1), Tanja Ungerer, Lisa Stegmüller (2), Sabrina Scherer (6), Jacqueline Wirth (1), Celine Ungerer (10/6)

Männer I: Trotz Magerkost dritter Heimsieg für die Füchse

Mit Hängen und Würgen sichern sich die Füchse zwei immens wichtige Punkte gegen den Tabellenletzten TV Bretten Handball. Trainer und Fans sind nach dem Spiel wohl um Jahre gealtert, ein Wunder dass niemand einen Herzkasper erlitten hat.

Am Samstag hatten die Füchse wieder die Unterstützung der Routiniers Steffen Wacker und Andreas Walz, welche über den Spielverlauf extrem wichtig für die Mannschaft waren. Von Beginn an war Malsch die völlige Verunsicherung aus den letzten Wochen anzumerken, vor allem im Angriff präsentierte man sich ganz schwach und ohne Selbstvertrauen. Bretten hingegen spielte das Beste aus ihren begrenzten Möglichkeiten und machte den Füchsen das Leben bis zum Ende ganz schwer. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe bei der sich im ersten Spielabschnitt kein Team entscheidend absetzen konnte. Über 5:5, 7:7, 9:9 rettete Malsch einen hauchdünnen 10:9 Vorsprung in die Halbzeitpause.

Wer dachte, dass das Füchse-Spiel nach dem Seitenwechsel besser wird, hatte sich getäuscht. Im Angriff wurde überwiegend Standhandball gezeigt und in einer lückenhaften Defensive konnte man sich oft bei seinem bärenstarken Torhüter Daniel Brown bedanken, welcher etliche freie Bälle parierte. Nach einem 11:13 Rückstand (39. Min), drehten die Füchse das Spiel in den darauffolgenden 9 Minuten und der 16:14 Führung wieder zu ihren Gunsten. Jedoch folgte nach der Disqualifikation von Breitenstein und einer weiteren Zeitstrafe für Walz eine kritische Phase, in der man sich mit 4 Feldspielern beweisen musste. Dies nutzte Bretten eiskalt zum 16:16 Ausgleich aus. Trainer Koch versuchte alles, nahm in Gleichzahl einen Spieler in Manndeckung, danach zwei. Die Begegnung blieb bis zum Ende offen und hochspannend, nach dem erneuten 19:19 Ausgleich durch die Gäste, hatten sie die Möglichkeit völlig freistehend vor Torhüter Daniel Brown in Führung zu gehen, dieser glänzte mit einem sensationellen Reflex. Im nächsten Angriff der Füchse dezimierte sich Bretten durch eine Zeitstrafe zwei Minuten vor Spielende selbst und den fälligen Siebenmeter verwandelte Bambach zum 20:19, ehe Feldpausch mit seinem fünften Tor den 21:19 Endstand herstellte.

Noch einmal Glück gehabt und mit Hängen und Würgen und komplett verunsichert einen dreckigen Heimsieg eingefahren, so könnte das Fazit des Spiels sein. Durch die Leistung verlangte man auch den Fans alles ab, jedoch ist Handball ein Ergebnissport, am Ende stehen zwei Punkte auf der Habenseite und in ein paar Wochen fragt keiner mehr nach dem wie. Nun haben die Füchse das kommende Wochenende spielfrei, ehe es am Samstag den 09.12 zum Derby nach Rot geht.

Männer I: 4 Punktespiel in Königshofen

Für das Spiel wird wie schon länger angekündigt ein Team-Fan-Bus eingesetzt für den sich noch angemeldet werden kann – bei diesem wichtigen Spiel würde sich das Team über den ein oder anderen Supporter sehr freuen. Gemeinsame Abfahrt ist um 14:30 Uhr an der Reblandhalle.

Männer I: Big Points liegen gelassen

Zum zweiten Mal in Folge lassen die Füchse wichtige Punkte gegen einen Konkurrenten um den Abstieg liegen, verlieren mit 34:28 (16:14) bei der HG Königshofen/Sachsenflur und sind mitten im Abstiegssumpf der Verbandsliga.

Mit dem „Team-Fan-Bus“ reisten 9 Feldspieler, zwei Torhüter und 7 Fans mit ins Taubertal, Christian Koch musste auf Schay, Feldpausch, Fink, Bambach, Eisend und Wacker verzichten – eine suboptimale Ausgangslage für so eine Begegnung. Dennoch waren die Füchse gewillt, die immens wichtigen Punkte mitzunehmen. Der Wille hielt jedoch nur bis zur 21. Spielminute und der 9:12 Führung. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte man eine gute Angriffsleistung und erarbeitete sich den Vorsprung über die Spielstände von 5:7 und 6:10. Danach kam ein kompletter Bruch in das Spiel – im Angriff einfache, unnötige Ballverluste die zu Kontergegentoren führten, miserables Überzahlspiel und in der Abwehr verlor man nahezu jeden Zweikampf – es sei vorweggenommen, dass sich die Defensivleistung wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zog, manche Spieler waren anscheinend mental noch mit den Gedanken zu Hause auf der Couch. Nach dem besagten Einbruch, holte Königshofen Tor für Tor auf, um sich in der Halbzeitpause mit 16:14 abzusetzen – ein völlig unnötiger Rückstand aus Füchsesicht.

In der zweiten Hälfte war nur beim Stand von 18:17 in der 35. Spielminute ein kleiner Funken Hoffnung da, die Partie noch drehen zu können. Dieser Funke löste sich jedoch durch einen 8-3 Torelauf (26:20) von Königshofen in Luft auf, da die Füchse in der Abwehr kaum Gegenwehr leisteten – gegen einen Gegner der keinen Zauberhandball zeigte, mit einfachen Kreuzbewegungen agierte und im Gegensatz zu den Füchsen einfach in die Schnittstellen ging, wo es weh tat. Am Ende konnte die Heimmannschaft einen ungefährdeten und auch in der Höhe absolut verdienten 34:28 Heimsieg feiern.

Die Füchse wussten genau was auf sie zu kommt, die Robustheit und körperliche Überlegenheit des Gegners war allen klar. Doch wie schläfrig, emotionslos und ohne Wille sich manche Spieler bei so einem richtungsweisenden Spiel präsentierten, wirft einige Fragen auf. Königshofen reichte absolut puristischer Handball aus, um einen Sieg gegen harmlose Füchse einfahren zu können. Der erbitterte Abstiegskampf hat spätestens jetzt bekommen und wenn sich manch eine Einstellung der Spieler nicht zu 100% ändert, wird der Gang in die Landesliga unausweichlich sein.

TSV Malsch: Moritz Fröhlich, Daniel Brown (Tor), Lukas Olbert (2), Philipp Schäffner (3), Samuel Livaja (1), Holger Hipp, Yannic Spieler (1), Julian Funkert (1), Jann Jenne (4), Markus Müller (6), Christian Breitenstein (10/1)

Frauen I: Verdienter Sieg gegen Tabellenschlusslicht

Am vergangenen Samstag mussten die TSV-Damen um 18 Uhr beim TV Knielingen antreten. Wer die Mälscher Mädels kennt, weiß, dass diese lieber den Start der Fachingssaison gefeiert hätten, anstatt abends in der Reinhold-Crocoll Sporthalle auf der Platte zu stehen. Auch wenn die Knielinger mit null Punkten derzeit den letzten Tabellenplatz belegen, war von Anfang an klar, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. Zu Beginn gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, beide Mannschaften waren motiviert, sich die beiden Punkte zu holen und so konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (5:6 16. Minute). Nun konnte man mit dem nötigen Kampfgeist einfache Tore erzielen und die Oberhand gewinnen. Bis zur 25. Minute setze man sich schließlich mit 5 Toren ab (6:11). Diese Führung hielt man bis zur Pause, so dass mit 7:12 die Seiten gewechselt wurden.

Die Halbzeitansprache war klar formuliert: weiterhin schnell spielen, wach sein und bloß nicht hektisch werden. Gesagt getan. In der 45. Minute konnte man schließlich mit 9 Toren in Führung gehen. Doch die Gastgeber gaben noch nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Die Mälscherinnen ließen sich nur kurzzeitig davon beirren und spielten weiter klare Torchancen heraus, die auch verwandelt wurden. So war es den Knielingern nur noch möglich Ergebniskosmetik zu betreiben. Der Endstand von 23:18 für unsere Damen hätte zwar höher ausfallen können, dennoch freut man sich über den Sieg, der ausgiebig auf dem ersten Kappenabend der Saison gefeiert wurde.

Es spielten: S. Schmitz, A. Zöllner (Tor), C. Ungerer 8/5, S. Scherer 5, L. Stegmüller, T. Ungerer 1, L. Rothermel 4, M. Kilian 2, J. Bjunoch 3, E. Kernberger und S. Kaya

Vorschau: Das nächste Wochenende dürfen sich die Damen ausruhen, bevor sie am Sonntag, den 26.11. um 16:30 Uhr den direkten Kontrahenten den TS Mühlburg in der heimischen Reblandhalle empfangen werden. Die Mannschaft würde sich über lautstarke Unterstützung freuen

Männer I: Unnötige Niederlage – Wolf zerreißt die Füchse

Am Sonntag war es eine wie zuvor erwartete Begegnung auf Augenhöhe zwischen zwei Mannschaften, die beide ein schwaches Spiel zeigten, jedoch war der TSV Wieblingen – Handball einen Tick besser und setzte sich durchaus verdient mit 27:24 (12:12) durch.

Den Füchsen blieb vor dem Spiel weiterhin das Verletzungspech treu, zu vielen Langzeitverletzten gesellte sich Philipp Schay, der mit einem Muskelbündelriss auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, Moritz Fröhlich war auch nicht fit und nur im Notfall abrufbereit und Steffen Wacker stand auch wieder nicht zur Verfügung. Keine guten Voraussetzungen für ein extrem wichtiges Spiel. Vor allem war es am Sonntag die Show von Lukas Wolf, vor dem Spiel warnte Christian Koch explizit vor dem Rückraumspieler und seinen gefährlichen Schlagwürfen, doch die Füchse bekamen den Spieler zu keiner Zeit in den Griff und am Ende war der Heimsieg mit seinen 12 erzielten Feldtoren alleine sein Verdienst. Von Beginn an zeigte sich, wieso beide Teams im unteren Tabellendrittel stehen, viele Fehler auf beiden Seiten, Wieblingen oft ideenlos im Angriff und Malsch äußerst abschlussschwach, viele 100%-tige Chancen wurden fahrig liegen gelassen. Nach dem 8:4 für die Heimmannschaft kam Malsch jedoch besser ins Spiel erzielte selbst die 11:12 Führung, ehe Wolf den 12:12 Pausenstand herstellte.

Auch die zweite Halbzeit verlief Analog zu den ersten 30 Minuten, die Füchse präsentierten sich wieder schwach in der Offensive und in der Abwehr hatte man eigentlich nur mit dem besagten Wolf seine Probleme. Aus der starken Torhüterleistung von Daniel Brown konnte kein Kapital geschlagen werden – so konnte sich Wieblingen in der 49. Minute fast vorentscheidend auf 21:17 abgesetzen und Malsch lief durchgehend einem Rückstand hinterher, ohne nochmal groß in Schlagdistanz zu kommen. Selbst eine einfache und doppelte Manndeckung fruchtete nicht, man hatte das Gefühl, dass man heute noch ewig spielen könnte, es würde nichts am Endergebnis ändern. Am Ende setzte sich Wieblingen mit 27:24 durch und die Enttäuschung im Füchselager war natürlich groß.

Für Malsch war eindeutig mehr drin, gegen ein Team, welches ausschließlich von einem Spieler lebte und der Rest eigentlich Null Gefahr ausstrahlte. Aber anscheinend genügte das, um die Füchse zu bezwingen. Es war einfach zu wenig gegen ein Team, welches sich auch im Abstiegskampf befindet. Nächste Woche warten weitere Big Points, ein sogenannten 4-Punkte-Spiel auf die Füchse, wenn man Auswärts bei der HG Königshofen/Sachsenflur zu Gast ist. Es wird ein Team-Fan-Bus eingesetzt für den sich bei Richard Erhard oder hier im Facebook angemeldet werden kann.

Männer I: Beste Saisonleistung bringt zweiten Sieg

Mit der besten Leistung in der bisherigen Spielzeit ringen die Füchse den TV Eppelheim mit 23:18 (11:10) nieder und haben dadurch ordentlich Selbstvertrauen für die nächsten wichtigen Spiele getankt.

Die Füchse waren von Beginn an hoch konzentriert und gingen in der Anfangsphase gleich mit 5:2 in Führung. Danach entwickelte sich ein gutes Verbandsligaspiel bei dem Malsch endlich mal wieder eine starke Abwehrarbeit an den Tag legte und vorne geduldig den Ball laufen ließ. Eppelheim ging im gesamten Spiel nur einmal beim 8:9 (20. Minute) in Front, wovon sich die Füchse nicht beirren ließen und mit einem knappen 11:10 Vorsprung in die Seiten wechselten.

Der Grundstein für den Sieg waren die ersten 17 Minuten nach Wiederanpfiff. In dieser Zeit ließen die Füchse nur zwei Gegentore zu und waren in der 47. Minute mit 19:12 in Führung, was so etwas wie die Vorentscheidung bedeutete. Immer wieder fand man rechtzeitig den Zugriff auf die Gegenspieler und wenn ein Ball auf das Tor kam, war dieser Beute des an diesem Tag sehr gut aufgelegten Sebastian Eisend. Eppelheim konnte sich von diesem Rückstand nicht mehr erholen und nie näher als 5 Tore herankommen. Über 21:15, 22:17 feierte Malsch am Ende einen verdienten 23:18 Heimsieg und die Spieler wurden danach von den Fans gefeiert, die mit der Leistung der Mannschaft hochzufrieden waren.

Durch den zweiten Saisonsieg sind die Füchse für die nächsten Spiele gerüstet. Knüpft man an die gute Leistung von diesem Spiel an, kann bestimmt noch der ein oder andere Sieg eingefahren werden.

TSV Malsch:Daniel Brown, Sebastian Eisend, Moritz Fröhlich (Tor), Lukas Olbert, Philipp Schäffner (4/4), Markus Müller (1), Holger Hipp, Philipp Schay (1), Yannic Spieler, Marcel Feldpausch (5), Julian Funkert, Jann Jenne (1), Steffen Wacker (7), Christian Breitenstein (4/2)

Frauen I: Hart erkämpfter Heimsieg

Nach einer unglücklichen Niederlage gegen Stutensee/Weingarten am ungewohnten Mittwochabend, wollten die TSV-Mädels es gegen Leimen besser machen. Doch über ein 9:9 kam man in der ersten Halbzeit durch viele technische Fehler und ungenutzte Chancen nicht hinaus.

Die fordernde Halbzeitansprache der Trainer fruchtete und man startete deutlich besser in die zweite Halbzeit. Bis zur 50. Minute konnte man eine 5-Tore Führung ausbauen (21:16). Doch durch die offene Deckung der Gäste wurde es gegen Ende nochmals schwierig und man verlor viele Bälle. Trotz allem konnte man am Ende einen 25:23 Sieg gegen die KUSG Leimen und zwei Punkte mitnehmen.

Gespielt haben: S. Schmitz und A. Zöllner im Tor; S. Kaya, M. Lenhard, V. Schmitt, J. Bujnoch (1), M. Kilian (3), L. Rothermel (3), T. Ungerer (2), L. Stegmüller (1), S. Scherer (2), J. Frank, J. Wirth (3), C. Ungerer (10/5)

A-Jugend (m): Jungs der A-Jugend mit unglücklicher Niederlage

„Fehlende Cleverness, schlechte Chancenverwertung und auch etwas Pech“ antwortete Coach Michael Speckert nach der Partie gegen Hardheim auf die Frage nach den Gründen für die erste Niederlage der Saison. Und damit traf er den Nagel auf den Kopf. Weiter fügte er an: „Wer zu Hause nur 23 Tore zulässt, sollte eigentlich den Platz als Sieger verlassen, doch in den entscheidenden Situationen ließ unser Team zu viele Chancen ungenutzt.“
Nach einer im Angriff unbefriedigenden ersten Hälfte (10:13) blies das Team der ASG in Durchgang 2 zur Aufholjagd und konnte den Rückstand bis kurz vor Schluss auch egalisieren (21:21 / 55. Min.), doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Nach gefühlten 5 Min. im Angriff erzielte Hardheim den erneuten Führungstreffer, den Michael Schulz mit dem Ausgleich zum 22:22 postwendend beantwortete. Hardheim, erneut im Angriff, spielte ihren stärksten Spieler, den Kreisläufer, an, der bereits im Kreis liegend das 22:23 erzielte. Statt des erwarteten Torab wegen Betreten des Kreises, gab das Schierigespann aber Tor für Hardheim und zusätzlich der Bank der ASG 2 Minuten wegen Reklamieren. Ca. 30 Sekunden später erhielt auch der Gästetrainer die 2. Gelbe Karte gegen die Bank, was zur Verwunderung aller aber nicht zu einer 2 Minutenstrafe führte sondern schlicht ohne Folgen blieb. Zu allem Überfluss wurde versäumt bei der anschließenden Diskussion die Zeit anzuhalten und der ASG blieb nur noch eine Chance für den Ausgleich. Leider wurde diese vergeben und die Gäste konnten, nicht unverdient aber dennoch glücklich beide Punkte mit nach Hausese nehmen.
Als Fazit kann gezogen werden, dass gegen einen gleichstarken Gegner, der lediglich erfahrener im Umgang mit engen Spielsituationen war, es nicht ganz zum Sieg gelangt hat. Trotzdem Glückwunsch an die faire und symphatische Truppe aus Hardheim, die sicherlich weiterhin in der Spitzengruppe der Landesliga zu finden sein wird.