A-Jugend (m): A-Jugend baut Siegesserie weiter aus!

Ausgelassen feiern konnte unsere gesamte A-Jugend nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen die SG Horan, welche man so eben mit einem Kantersieg in die Schranken wies. Dabei erhielt ein Spieler jedoch besonders viel Anerkennung. Mit spektakulären Aktionen am Kreis und artistischer Ballbehandlund beim Fangen von vermeintlich unerreichbaren Pässen spielte sich Moritz Billmaier in die Herzen der Zuschauer und erzielte in Durchgang 2 ein Zaubertor nach dem anderen. Dementsprechend wurde er von Fans und Mitspielern gefeiert, gab sich aber dennoch nach Spielende bescheiden und meinte: „Ohne die Unterstützung des Teams und ohne die Pässe unserer Goalies hätte ich Überhaupt keinen Treffer erzielen können. Und wer die Tore schießt ist letztlich ja sowieso egal, denn nur der Teamerfolg zählt am Schluss.“
Und in der Tat hatten viele Spieler großen Anteil am Erfolg gegen Horan. Gleich 4 Spieler erzielten 6 oder mehr Treffer und teilten sich den Löwenanteil an Toren. Moritz Goller mit 10, Lucas Pospisil mit 8, Raphael Thome mit 9 und Moritz Billmaier mit 6 Treffern zeigten sich besonders Treffsicher. Aber auch Benny Brown und Leon Wacker im Gehäuse der ASG zeigten ihre Klasse, und über zeugten mit einer Super-Quote von fast 40% gehaltener Bälle.
Das Spiel selbst ist schnell erzählt, denn Horan konnte die Partie nur die erste Viertelstunde offen gestalten. Ab dem 10:7 nach 15 Minuten zog die ASG kontinuierlich davon und hatte beim Pausenstand vom 18:11 die Weichen bereits auf Sieg gestellt. Auch im zweiten Durchgang ließ das Team die Zügel nicht schleifen und hatte beim 26:16 erstmals eine 10-Tore-Führung herausgeworfen. Auch die Rookies aus der B-Jugend, Jonas Thome und Marcel Bader spielten munter mit und erhöhten mit 3, bzw. 2 Treffern das Torekonto der ASG. Tobi Lurz mit 2 und Simon Back mit 1 Treffer ließen sich auch nicht lange bitte und letztendlich konnte mit 41:25 ein deutlicher Sieg bejubelt werden.

Aufstellung:

Frauen I: Derbyniederlage durch schlechte Chancenverwertung

Nach dem deutlichen 19:10-Sieg im Hinspiel war allen bewusst, dass sich Dielheim im Rückspiel dafür revanchieren möchte und ein Sieg nur über den Kampf möglich sein wird. Trotz der relativ frühen Anwurfzeit nach dem Kappenabend am Vorabend hatten die TSV-Mädels den besseren Start und hatten in der ersten Halbzeit meist die Nase vorne. Über die Spielstände 1:4, 5:5 und 7:10 wechselte man beim Stand von 9:11 die Seiten. Bereits zu diesem Zeitpunkt ließ man zwei 7-Meter-Chancen liegen, konnte dies jedoch noch durch die gut aufgelegte S. Schmitz im Tor und eine gute Abwehrarbeit kompensieren.

Auch in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit erspielten sich die TSV-Mädels eine 3-Tore-Führung (11:14) und die zahlreich anwesenden Mälscher Zuschauer konnten schon auf einen Derbysieg hoffen. In der letzten viertel Stunde verloren die Mädels jedoch sowohl im Angriff als auch in der Abwehr völlig den Faden, wodurch man den Gegner wieder zurück ins Spiel brachte. Die Dielheimer Torfrau wurde regelrecht warmgeworfen und in der Abwehr kam Dielheim zu einfachen Torerfolgen durch die löchrige Mälscher Abwehr. Die TSV-Mädels konnten nur noch ein Mal im gegnerischen Tor einnetzen und so ging Dielheim beim Endstand von 18:15 als Derbysieger von der Platte.

Die Mannschaft bedankt sich bei den mitgereisten Mälscher Zuschauern für die Unterstützung von der Tribüne.

Es spielten: A. Zöllner, S. Schmitz und L. Göbel im Tor; N. Bride, E. Kernberger (1), J. Bujnoch (4), M. Kilian (2), L. Rothermel (1), T. Ungerer (1), V. Schmitt, S. Scherer (3), J. Wirth (2), C. Ungerer (1/1)

Vorschau: Am kommenden Samstag ist die zweitplatzierte SG Stutensee-Weingarten zu Gast, bei der man das Hinspiel unglücklich mit einem Tor verloren hatte. Spielbeginn in der Reblandhalle ist um 17.30 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen. Im Anschluss findet im Clubraum der TSV-Kappenabend statt.

Männer I: Guter Auftritt beim haushohen Favoriten

Auch nach dem dritten Spiel im neuen Jahr stehen die Füchse ohne Punkte da, zeigten wieder eine starke Leistung und schenkten der TSG Eintracht Plankstadt Handball nichts, am Ende musste man sich dennoch mit 35:30 (19:17) geschlagen geben, konnte aber mit erhobenen Hauptes wieder nach Malsch fahren.

Die Füchse taten sich am Anfang vor allem gegen die agile Defensive der Gastgeber schwer, immer wieder wurden beide Halbspieler kurz gedeckt und der Spielfluss der Mälscher gestört. Über 4:1, 10:5 und 15:9 deutete nach 20 Minuten alles auf eine herbe Auswärtsniederlage hin. Jedoch zeigten die Füchse eine gute Moral, ließen sich von diesem Spielstand nicht beirren und schafften es, immer wieder angetrieben vom starken Mittelmann Jann Jenne, bis zur Halbzeit auf zwei Tore zu verkürzen (19:17) – plötzlich war das Team wieder auf Schlagdistanz.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit, ärgerten die Füchse die Wölfe aus Plankstadt. Als Holger Hipp in der 37. Minute auf 21:21 ausgleichen konnte, war in der gewohnt hitzigen Halle plötzlich ganz still. Erst ab diesem Zeitpunkt merkte Plankstadt, dass sie für einen Heimsieg noch eine Schippe drauf legen müssen. Bis zur 50. Minute wurden dann leider die ungleichen Kräfteverhältnisse klar, technische Fehler von Malsch wurden eiskalt mit Kontern bestraft, es fehlte vorne die Durchschlagskraft und die Heimmannschaft setzte sich vorentscheidend auf 30:23 ab. Doch abschlachten lassen wollte man sich im Füchselager keineswegs, es wurde sich vom Rückstand rehabilitiert und bis zum 35:30 Endstand noch etwas Ergebniskorrektur betrieben, mit etwas mehr Konsequenz und ohne den 10-Minütigen Durchhänger im zweiten Abschnitt, hätte das Ergebnis sicherlich noch enger gestaltet werden können.

Nichtsdestotrotz stehen nach drei beherzten Auftritten im neuen Jahr, immer noch 0 Punkte auf dem Konto. Obwohl viel Positives aus diesen Spielen gezogen werden kann, Punkte konnte man dadurch keine einfahren. Da Dittigheim am Wochenende zeitgleich gewonnen hat, beträgt der Abstand auf den vorletzten (Abstiegs-)Platz nur noch magere 2 Punkte und das übergeordnete Rückrundenziel ist, Dittigheim in Schach zu halten. Was heißt, am kommenden Samstag MUSS beim Kappenabendspiel gegen die SG Leutershausen II zu Hause unbedingt gepunktet werden, denn nach der kurzen Faschingspause wird man am 17.02 zum wegweisenden Abstiegskracher in Dittigheim zu Gast sein. Es kommen also so etwas wie die Wochen der Wahrheit auf die Füchse zu.

A-Jugend (m): A-Jugend erobert Platz 2

Ein hartes Stück Arbeit mussten unsere Jungs der ASG verrichten, bevor man gegen das Spitzenteam aus Dossenheim den Sieg bejubeln konnte. So freute sich Coach Michael Speckert nach dem Spiel über die beiden Zähler und merkte an: „Heute hat das Team mit dem längeren Atem und der breiteren Bank gewonnen, denn in der Schlussphase konnten wir noch zulegen, während Dossenheim dem hohen Tempo der Partie Tribut zollen musste.“ Auch Trainer Thomas Ulm war rundum zufrieden: “ Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung auf die Platte gebracht und in den entscheidenden Situationen den größeren Willen gezeigt. Besonders freut es mich, dass Raphael Thome, sozusagen unsere Kampfsau, heute für seinen unbändigen Kampfgeist belohnt wurde und mit 12 Treffern ein super Spiel machte.“
Wie im Hinspiel übernahm zuerst der Gast aus Dossenheim die Initiative und behauptete bis zum12:14 eine 2-Tore Führung. Zu selten bekam die Abwehr unserer ASG den starken Rückraum Dossenheims mit Linkshänder Max Dehnert und Mittelspieler Leon Engel in den Griff und ließ den beiden bis zur Pause zu viel Freiraum. Diese dankten es mit zusammen 12 Treffern im ersten Durchgang und hielten die Partie folgerichtig weiterhin offen (19:18).
Auch nach dem Wechsel blieb es bis zum 22:21 eine enge Kiste, ehe ein kurzer Zwischenspurt mit Treffern von Raphael Thome, Moritz Goller und Nils Klary für die erste deutlichere Führung unserer Jungs sorgte (25:21). Nun bestimmte die Heimsieben zwar weitestgehend das Geschehen, doch die Gäste witterten beim 32:30 fünf Minuten vor dem Ende noch einmal Morgenluft. Raphael Thome hatte jedoch die passende Antwort parat, erzielte auf dem rechten Flügel 3 Treffer in Serie und stellte mit seinem Tor zum 35:30 die Weichen endgültig auf Sieg.

A-Jugend (m): Souveräner Auswärtssieg!

Unsere ASG hällt mit dem fünftem Sieg in Folge das Titelrennen weiter offen und schließt zum Tabellenführer Hemsbach/Laudenbach auf.
Eine freudige Überraschung bereitete der TV Bammental den Jungs unserer ASG, denn durch den Heimsieg des TV gegen Tabellenführer Hemsbach/Laudenbach und dem gleichzeitigen Auswärtssieg unserer Jungs in Neckargemünd ist das Rennen um Platz 1 wieder völlig offen.
Mit nun 20:4 Punkten belegt die ASG hinter der punktgleichen JSG Platz 2 und bleibt Heidelbergs bester Verein in der A-Jugend-Landesliga!
Die Vorzeichen bei der Partie in Neckargemünd waren eigentlich klar, denn nach dem hohen Heimsieg in der Vorrunde wollten unsere Nachwuchscracks einen deutlichen Erfolg in der Fremde einfahren. Ganz so einfach gestaltete sich dieses Unterfangen jedoch nicht. Denn zum Erstaunen einiger „Talente“ der ASG ergaben sich die Gastgeber nicht einfach so ihrem Schicksal, sondern spielten in den ersten 20 Minuten auch noch den besseren Handball. 7:7 betrug der Zwischenstand, wobei das Unentschieden in erster Linie Benny Brown im Gehäuse der ASG zu zu schreiben war, der sich als einziger in guter Form präsentierte. Es war für die restlichen Jungs auf dem Feld aber auch zum Haare raufen, hatte sich wohl die gesamte Welt gegen sie verschworen. Harzverbot, Gegner die sich wehren, schlechtes Licht in der Halle, Regen schon bei der Anfahrt, die Ungerechtigkeit der Welt an sich, … alles spielte gegen unsere(n) bedauernswerten Nachwuchs(stars). Erst als heldenhaft gegen diese „Unwägbarkeiten“ angekämpft wurde, gelang es dem Team bis zur Pause einen Vorsprung heraus zu schießen, und mit 8:12 wechselte man die Seiten.
Der zweite Durchgang war dann schnell gegessen, denn ab dem 12:14 folgte man dem Rat der Verantwortlichen Übungsleiter und versuchte zumindest etwas mehr Tempo ins eigene Spiel zu bringen. Und der Erfolg stellte sich auch prompt ein, denn nach 6 Treffern in Serie war beim 12:20 die Partie entschieden. Über 15:23 und 18:29 steuerte die ASG letztendlich einem souveränen 19:31 Auswärtssieg entgegein

Benn Brown, Leon Wacker im Tor
Lukas Pospisil, Michael Schulz, Raphael Thome, Simon Back, Tim Billmaier, Jonas Thome, Nils Klary, Moritz Goller, Moritz Billmaier, Tobias Lurz.

Männer I: Nächste Mammutaufgabe für die Füchse

Am kommenden Samstag sind die Füchse aus Malsch beim Wolfsrudel der TSG Eintracht Plankstadt Handball zu Gast. Selbst im Tierreich hätte wohl der Wolf bei einem Duell knapp die Nase vorne. Auf dem Handballfeld ist es zumindest eine Partie „David gegen Goliath“, welche Rolle hier Malsch einnimmt, dürfte beim Blick auf die Tabelle klar sein.

Schon vor der Saison wurde die stark aufgestellte Mannschaft aus Plankstadt zu den heißesten Kandidaten um den Aufstieg gezählt. Mit dem aktuellen zweiten Tabellenplatz unterstreichen sie ihre Ambitionen, es sieht schwer nach einem Aufstiegs-Zweikampf mit Dossenheim bis zum Ende der Runde aus. Vor allem zu Hause ist die Mannschaft aus der Welde-Stadt eine absolute Macht, alle 7 Heimspiele wurden fast ausschließlich souverän gewonnen und im Schnitt mehr als 34 Tore erzielt. Die Füchse sind also gewarnt und man muss von Anfang an Gegenwehr leisten, um nicht wie andere Mannschaften komplett überrollt zu werden.

In der Vorrunde fügte Plankstadt den Füchsen mit einer 17-Tore Klatsche die höchste Heimniederlage in der laufenden Runde zu, weshalb es jetzt im Rückspiel sicherlich einiges gutzumachen gilt. Wie schwer die Aufgabe sein wird, ist allen Beteiligten klar, da man sowohl körperlich als auch spielerisch unterlegen sein wird. Jedoch macht der Auftritt aus dem letzten Spiel Mut, verlangte man doch der Topmannschaft aus Ettlingen bis zur letzten Sekunde alles ab – jedoch ist Plankstadt noch einen Tick stärker einzuschätzen. Kampflos werden die Füchse nicht nach Plankstadt fahren und auf jeden Fall versuchen „Goliath“ in die Aufstiegssuppe zu spucken.
Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Frauen I: Erster Sieg im neuen Jahr

Top motiviert starteten die TSV-Mädels am Sonntag nachmittag ins Spiel gegen den HC Mannheim-Vogelstang. Schon am Anfang des Spiels war klar: dies wird kein Zuckerschlecken. Von Anfang an konnte sich keine der Mannschaften absetzten. Gegen eine gegnerische Mannschaft, die in der Offensive sehr gut war, bedurfte es einer konzentrierten Mannschaftsleistung, um mit einem 2-Tore Vorsprung in die Halbzeitpause zu gehen.

Kurios, dass überraschenderweise mit der Halbzeitsirene die gegnerische Torfrau den direkten Freiwurf ausführte, diesen aber Lena Rothermel ins Gesicht warf und somit disqualifiziert wurde.
Angestachelt durch diese Aktion und der motivierenden Worte seitens des Trainers Thomas Stegmaiers in der Halbzeitpause ging man aggressiver zu Werke und dominierte das Spiel immer mehr. Auch in der Abwehr wurde eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, so dass man auch einige leichte Kontertore erzielen konnte. So konnte man sich im Laufe der zweiten Halbzeit einen leichten Vorsprung erarbeiten und auf 5-Tore davonziehen. Die Mädels feierten am Ende einen verdienten 29:24-Heimsieg.

Es spielten: A. Zöllner, S. Schmitz im Tor; S. Kaya, N. Bride (1), E. Kernberger (2), J. Bujnoch, M. Kilian (2), L. Rothermel (3), T. Ungerer (3), L. Stegmüller (1), S. Scherer (3), J. Frank, J. Wirth (5/5), C. Ungerer (9/6)

Vorschau: Derbytime! Am kommenden Sonntag, den 28. Januar 2018, heißt es auf nach Dielheim. Anpfiff ist um 15:30 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen.

Männer I: Bittere Heimniederlage nach großem Kampf

Mit 26:27 (15:14) müssen sich die Füchse dem großen Favoriten HSG Ettlingen/Bruchhausen geschlagen geben, in einem Krimi, bei dem kein Leistungsunterschied zwischen den Teams zu sehen war und viele unglückliche Gegebenheiten zur letztendlich ganz ganz knappen Niederlage beitrugen.

Wie gewohnt gingen die Füchse personell dezimiert in das Spiel, verletzungsbedingt musste auf Daniel Brown und Yannic Spieler verzichtet werden, dafür war Linkshänder Philipp Schay wieder mit von der Partie, sowie Mikka Jenne von der 1b Mannschaft. Die Füchse erwischten einen guten Start und zeigten mit der 3:0 Führung, dass es für die Topmannschaft aus Ettlingen heute nicht leicht werden wird. Nachdem die Gäste diesen Vorsprung in der 11. Minute egalisierten (6:6), wechselte die Führung ständig ab und am Ende der ersten 30 Minuten war es den Füchsen vorbehalten, mit 15:14 die Seiten zu wechseln.

Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild, ein Team legte vor und das andere nach. Ab der 45. Minute hatte Malsch leicht die Oberhand und konnte immer wieder ein Tor vorlegen, jedoch hatte Ettlingen stets eine Antwort parat. Während bei den Füchsen die Last auf dem kompletten Team verteilt war, mussten sich die Gäste durchgehend auf ihren Shooter Philipp Karasinski verlassen, welcher sein oft ideenloses Team ganz alleine im Spiel hielt. Als Bambach in der 57. Minute die 26:25 Führung erzielte, war die Hoffnung auf einen Heimsieg groß, jedoch sorgte Karasinski mit einem Doppelschlag für den 26:27 Auswärtssieg seiner Mannschaft. In den letzten 10 Sekunden hatte Malsch nochmal die Möglichkeit mit einem Angriff wenigstens einen hochverdienten Punkt mitzunehmen – der zuvor in der Auszeit angesagte Spielzug wurde perfekt umgesetzt und der Spieler auf 6 Meter von zwei Gegenspielern (im Kreis befindlich) am Torwurf gehindert. Zum Staunen aller Zuschauer wurde nicht auf 7m, sondern auf Freiwurf entschieden, welcher letztendlich verpuffte und den Füchse eine gute Möglichkeit zum Unentschieden genommen wurde. Auch in den Minuten zuvor, waren es doch einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen zu Ungunsten der Füchse, wie zum Beispiel ein normales Foul auf 9 Meter für welches es 2 Minuten und einen 7m für die Gäste gab.

Hätte, wenn und aber, an den Schiris wird man in Malsch diese Niederlage nicht fest machen, man hatte am Ende selbst 2-3 freie Würfe ausgelassen und sich unvorbereitete Würfe genommen. Aber wenn man „unten“ steht kommt einfach alles zusammen und am Ende war das Glück auf der Seite von Ettlingen. Malsch zeigte eine wahnsinnige Energieleistung, vor allem was Einsatz und Siegeswille betraf. Jedoch kann man sich von des Lobeshymnen und Schulterklopfern einfach nichts kaufen und es wurden immens wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen.

Männer I: Erstes Spiel 2018 – erste Niederlage

Die Füchse müssen sich im ersten Heimspiel im neuen Jahr dem SV Langensteinbach – Handball mit 29:34 geschlagen geben, über den gesamten Spielverlauf gesehen eine verdiente Niederlage, welche sehr bitter ist – jedoch können auch ein paar positive Rückschlüsse gezogen werden.

Mit 9 Feldspielern wurde das Unterfangen am Samstag angegangen und wieder musste Christian Koch auf einige Leistungsträger verzichten. Mit dem neuen Abwehrchef Funkert und Livaja, stellte sich einer der jüngsten Mittelblocks in der Vereinsgeschichte entgegen, so hatte man vorher noch nie zusammen gespielt. Besonders in der Anfangsphase wurde deutlich, dass in der Defensive noch die Abstimmung fehlte, weshalb nach 13 Minuten und dem Stand von 3:10 wieder ein Debakel in der heimischen Halle drohte. Doch von diesem Rückstand ließen sich die Füchse nicht beirren, steckten eine unnötige Disqualifikation für Schäffner weg und kamen angeführt von Mittelmann Jann Jenne, mit 7 Toren bester Füchseschütze, zur Halbzeit auf 14:18 an Langensteinbach heran.

Auch in der zweiten Halbzeit steckten die Füchse nicht auf und verkürzten bis zur 41. Spielminute auf 20:22. In dieser Phase spielten die Füchse 4 Minuten lang in Überzahl und hatten die beste Möglichkeit das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen, stand sich aber durch technische Fehler und schlechte Abschlüsse wieder selbst im Weg. So war es den Gästen vorbehalten, sich bis zur 50. Minute vorentscheidend auf 22:28 abzusetzen. Davon konnte man sich leider nicht mehr erholen und musste am Ende eine 29:34 Heimniederlage einstecken.

Das Spiel wurde in den ersten 15 Minuten verloren, ansonsten war man absolut auf Augenhöhe. Trotz der Niederlage über einen durchaus machbaren Gegner, sah Trainer Koch auch positive Ansätze, die Mut für die kommenden schweren Spiele machen. Teilweise standen ausschließlich Mälscher Eigengewächse auf der Platte, die beherzt spielten und gezeigt haben, dass mit ihnen zu rechnen ist und bis zum Ende gekämpft werden kann. Auch Yannik Spieler zeigte mit seinem besten Spiel in dieser Saison und 6 Feldtoren sein gutes Potenzial auf der Halblinken Rückraumposition. Die Füchse müssen sich auf ihren unbändigen Teamgeist verlassen und als Mannschaft auftreten, dann ist im Saisonverlauf sicherlich noch die ein oder andere Überraschung drin – gute Ansätze waren schonmal vorhanden.

TSV Malsch:Sebastian Eisend, Daniel Brown, Moritz Fröhlich (Tor), Lukas Olbert (2), Philipp Schäffner, Samuel Livaja (1), Holger Hipp (3), Yannic Spieler (6), Marcel Feldpausch (4), Julian Funkert, Jann Jenne (7), Manuel Bambach (6/1)

Männer I: Schweres Heimspiel gegen Ettlingen/ Bruchhausen

Im zweiten Heimspiel in Folge bekommen es die Füchse mit einem extrem starken Gegner zu tun. Mit Ettlingen ist die beste Mannschaft aus dem Karlsruher Kreis zu Gast.

Ettlingen steht mit 20:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz und befindet sich nur zwei Punkte hinter dem aktuellen Tabellenführer Plankstadt – für den Aufstieg ist also noch alles drin und wenn die Ettlinger ihre Ambitionen unterstreichen wollen, ist ein Auswärtssieg in Malsch natürlich mehr als Pflicht. Absoluter Leistungsträger im Team ist ihre Rückraum-Maschine Philipp Karasinski, er führt deutlich mit 109 Toren die Torjägerliste an und hat bei der gleichen Anzahl an Spielen 25 Tore mehr erzielt als der Zweitplatzierte. Knapp 10 Tore gehen im Schnitt pro Spiel auf sein Konto, so etwas wie die Lebensversicherung der Gäste.

Für die Füchse eigentlich ein Spiel, bei dem man nur gewinnen kann. Der Druck liegt bei Ettlingen, die sich im Aufstiegsrennen in Malsch keinen Patzer erlauben dürfen. In Malsch kann man befreit aufspielen und versuchen durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung wieder das Beste aus sich herauszuholen. WIe immer müssen die 60 Minuten erst einmal gespielt werden.
Anpfiff ist wie gewohnt um 19.45 Uhr, wir hoffen sehr, dass es aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Prunksitzung keine Geisterkulisse in der Reblandhalle geben wird.